1880  Gründung des Turnvereins Schwandorf. Anschluß an Turngau Oberpfalz, Bayerischen Turnerbund, Deutsche Turnerschaft
1881  Gauturnfest der 8 oberpf. Turnvereine in Schwandorf. Weihe der ersten Vereinsfahne. Die Patenschaft übernimmt der Turnerbund 1861 Weiden.
1882  Hans Schmidt („Turnvater") wird Turnwart.
1883  Patenschaft über den TV Neunburg v.W.
1884  Der Gründer, Gerichtsaktuar Josef Trümer, stirbt im Alter von 31 Jahren.
1885  Erbauung des ersten Turnplatzes in Schwandorf gegenüber dem Gasthaus „Rutsch'n".
1886  Der Turnverein führt den Schäfflertanz auf.
1891  Unterkunftssorgen! Freiturnen im Klostergarten. Der Postsaal wird während der „schlechten" Jahreszeit benutzt!
1893 Umzug in den umgebauten Bräusaal des „Klosters". Für Beleuchtung und Heizung werden jährlich 15 Mark vereinbart.
1895  Beginn des Kinder- und Jugendturnens unter Schriftwart Wiesinger.
1898  Vorsitzender Josef Urban und Turnwart Hans Schmidt stellen den Antrag, eine Turnhalle zu bauen - mit ungefähr 360 Mark auf der Sparkasse.
1899  Bau der Turnhalle auf dem Hubmannwöhrl.
1900  1. Januar Einweihung der neuen Turnhalle.
1904 2. Bezirksturnfest zum ersten Mal in Schwandorf.
1907 Der TV führt wieder den Schäfflertanz auf. Der respektable Betrag von 2600 Mark wird der Stadt für Wohltätigkeitszwecke überwiesen, später umgewidmet als den Grundstock für ein Kriegerdenkmal, noch später zur Errichtung einer Mariensäule am oberen Marktplatz.
1909 Hochwasser überschwemmt Turnhalle.
1912 Gründung einer „Fußballriege" im Turnverein, die aber 1913 wieder in der Versenkung verschwindet. Die Gemeinde Ettmannsdorf überlässt ihre Hutweide gegen Entschädigung als Spielplatz.
1914  5. Oberpfälzer Bezirksturnfest in Schwandorf. Am Abend des 2. Festtages wird das Attentat in Sarajewo bekannt.
1919 „Stimmen wurden laut, die Turnhalle im modernen Sinn zu vergrößern." Ein Neubau hätte 50.000 Mark gekostet. Man entschloss sich für einen Umbau, der mit 12-14.000 Mark veranschlagt war.
1920 Am 27. Oktober wird der Bau vergeben. Zur Finanzierung gibt der Verein am 1. November 1920 3%ige Schuldverschreibungen zu 50 bzw. 100 Mark aus.
1921 Der Fußballverein „Pfeil" tritt dem Turnverein bei. Ökonomierat Hubmann überlässt den Turnern weitgehend das Hubmannwöhrl. In einer großartigen Gemeinschaftsleistung wird ein Turn-und Sportplatz erstellt. Eine neue Vereinsfahne (von den Schulschwestern gestickt) wird geweiht. Der TV richtet die Bezirksmeisterschaften im „Volksturnen", dem wohl ersten Leichtathletiksportfest in Schwandorf, aus.
1922 FC und Turnverein gehen zusammen. Der „Pfeil" verlässt daraufhin den Verein.
1924 Der 1. FC und der TV trennen sich wieder. Karl Kraus wird Europameister im Gewichtwerfen.
1928  Zum 8. Oberpfälzer Turnfest in Schwandorf treten 700 Turner und Turne­rinnen an.
1930 Eine Fußballabteilung wird neugegründet.
1932  Beginn des Handballsports in Schwandorf.
1933 Fechter treten erstmals auf den Plan.
1936  Turbulenzen in der Sportgeschichte Schwandorfs: Der TV nimmt zu­nächst das finanzielle „Protektorat" der Eisenbahn durch die Namensän­derung „Reichsbahn Turn- und Sportverein" an. In der entscheidenten Abstimmung siegen jedoch die Traditionalisten die am „alten" Turnverein nichts geändert wissen wollten. Trotz allem: großzügiger Umbau der Turnhalle! (50.000 RM)
1938  Geschlossener Beitritt einer in Ettmannsdorf stationierten Einheit der motorisierten Polizei. Die jungen Leute verstärkten die Leichtathletikabtei­lung, vor allem aber profitierten die Handballer von diesen Zugängen.
1939 - 1945 Die Nöte des Krieges und der unmittelbaren Nachkriegszeit erfüllten alle Lebensbereiche in einem Ausmaß, dass für Vereinstätigkeit in gewohnter Weise kein Raum blieb
1946 Die Abteilungen Turnen, Fußball, Handball und Leichtathletik nahmen einen eingeschränkten Sportbetrieb wieder auf.
1949 Die Fechter können ihren Sport wieder ausüben. Eine Tischtennisabteilung gründet sich neu.
1955 Eine Kegelbahn wird angebaut, die einer neuen Abteilung zur Verfügung steht.
1958  Über dem Schnürboden der Bühne wird eine Jugendherberge eingerichtet, die dann 1979 wieder aufgelöst wird.
1964 Die Judoabteilung entsteht unter dem rührigen Siegfried Kupillas.
1975 Nach einer bemerkenswerten Gemeinschaftsleistung erfolgt am 10. Januar die Einweihung des „Kabinenbaus".
1979 Die Generalversammlung wählt Helmut Zimmermann zum 1. Vorsitzenden und entscheidet sich mit überwältigender Mehrheit für die Aussiedlung.
1980 Der Verein feierte sein Jubiläum: 100 Jahre TSV Schwandort mit einer Festwoche vom 5. - 15.6.
Der Vorstand beschließt am 17. April den Kauf des von der Stadt angebotenen Grundstücks an der Wackersdorfer Straße.
1981 Wegen fehlender Bezuschussung durch den Staat muss das Neubauprojekt in zwei Bauabschnitte zerlegt werden. Eine Tennisabteilung wird gegründet, die sich sofort tatkräftig beim Neubau der Tennisplätze einsetzt.
1982  Grundsteinlegung für Bauabschnitt 1 ist am 21. Juli 1982. Im November tritt Helmut Zimmermann vom Vorsitz zurück. Josef Zetterer und Hans Winter übernehmen zunächst kommisarisch.
1983 Einweihung des 1. Bauabschnitts (Fußballplätze, Tennisfelder, Kegelbahnen, Umkleideräume, Gaststätte mit Nebenräumen) am 10. Juni 1983.
1985  Am 10. Mai 1985 kann dann doch der 2. Bauabschnitt in Angriff genommen werden und bereits am 20.12.1985 kann die Einweihung der Halle mit Untergeschoß erfolgen.
1986 Schachspieler schließen sich dem TSV an und gründen eine eigene Abteilung.
1987 Die Gründung einer Basketball-Abteilung, die den Verein schon bald erfolgreich vertritt, wird genehmigt
1989  Die Ju-Jutsu Abteilung macht sich selbständig.
2000 Ein Tanzsport-Abteilung gründet sich.
2001  Die Badminton-Sportgruppe löst sich aus dem Elementarsportbereich der Basketball-Abteilung und wird selbständig.
2003  Eine Karate-Abteilung vervollständigt die Selbstverteidigungs-Sportarten.
2005  Jubiläumsjahr des TSV 1880 Schwandorf. Festwoche vom 15. - 24. Juli
2013  Gründung der Mountainbike bzw. Dirtbike-Abteilung
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
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